P!nk - Funhouse Tour - O2 Arena Berlin
Juchu, ich war auf dem P!nk-Konzert in Berlin! Die Show war sensationell und die Stimmung super! Die gute Frau hat mal wieder gezeigt, dass sie eine der ganz großen in der Musik-Branche ist.
Hier mein Statement zum Funhouse-Tour-Konzert am 18.03.2009 in der O2 Arena in Berlin.
oder "Family Portrait" waren ebenso vertreten wie die Hits ihres neuen Albums "Funhouse". Dazu gehören unter anderem "Sober" und "So whar", was im übrigen meine Favoriten der neuen Platte sind. Daneben sang sie Rock-Klassiker wie "Highway to hell", was mit ihrer Stimme einfach nochmal einen Ticken besser klang, als das Original.
P!nk war bei jedem Lied sie selbst. Klar merkt man, dass sie langsam ein alter Hase im Big Biz wird, aber dennoch schafft sie es, aus 120 Minuten sehr viel herauszuholen. So hat sie nicht nur ca. 5mal ihr Kostüm gewechselt (und das in einer wahnsinns Geschwindigkeit), sondern auch mit einer Bühnenshow erster Sahne auftrumpfen können: In mehreren Metern Höhe war sie bei "Sober" Trapezkünstlerin - ohne dabei den Ton zu verlieren. Aber auch sie ist ein Mensch und daher merkte man, dass ihr die Höhe zumindest ein wenig zusetzte.
Beinahe wäre es wirklich nur bei einem weitern "Job" geblieben - bis sie dann an die Absperrung gestürzt ist und sagte "I promised" und ein paar Leute aus dem Publikum umarmte. Alles nur Show? Ich glaube nicht. Ich denke, P!nk ist eine, die auf dem Boden bleiben will. In ihren Musikvideos tut sie das ja bekanntlich nicht, was auch sehr gut ist.
An Effekten bot sie Show, im Gegensatz zu z.B. Rammstein weniger. Aber weniger kann ja auch mehr sein: So lüftete sich die Bühne, eine Art Karussell, sich nach "Highway to hell" und gab ein kurioses Bild frei: Die Bühne, bestückt mit 3 Bildschirmen, 2 Rutschen und den Bandmitgliedern passte absolut zum Alben-Thema Funhouse. Die wenigen Choreographien waren ausgewogen - aber nichts besonderes. Doch die Popqueen will ja auch nicht mit Getänzel auftrumpfen.
Etwas Rauch und Nebel, Lichteffekte waren das einzige, was "unplugged" erschien. P!nk selber stieg zweimal in die Luft und konnte dabei ohne Probleme weitersingen. Da dachte so mancher, es sei alles geplaybackt - ich dachte das nicht :)
Sehr gut war, dass ich, die ich in der vorletzten Reihe saß und von der Bühne kaum was sehen konnte, 2 Leinwände hatte, auf denen ich das Wichtigste miterleben konnte. Von dort habe ich auch die Bilder abfotografiert.
So gut das Konzert auch war - Gerade in Zeiten des Umbruchs durch den neuen amerikanischen Präsidenten Barack Obama hätte ich mir mehr von der politischen Popqueen gewünscht - wenigstens Aussagen wie "Ich bin gegen Krieg" oder ggf. eine Neufassung von "Dear Mr President". Aber vielleicht kommt das ja noch...

Innen sieht es fast so aus wie in einem Fussball-Station. Über 4 Etagen zieht sich der Zuschauerraum. Ganz unten am Boden sind Stehplätze. Etage 2 ist für sehr reiche Menschen reserviert. Ich saß in Etage 4, vorletzte Reihe, Sitzplatz. Es war ja einigermaßen bequem, aber ich hatte wirklich Höhenangst.
Leider war die Akkustik in dieser Höhe mehr als scheiße: Der Bass war zu laut, die Höhen ebenfalls, die Mitteltöne zu leise. Teilweise war der Sound aber so laut, dass es einem in den Ohren wehgetan hat. Wir hatten perfekte Sicht auf die Deckentechnik, was dem ganzen Konzert mindestens 3 Minuspunkte gibt (wobei hier gar keine Skala angegeben ist, der Leser ist dazu angehalten, sich diese 3 Punkte als imaginät negativ vorzustellen).
Was mich noch sehr irritierte war, dass die O2-Arena im Grunde eine riesige Litfaßsäule ist: Überall Werbung, die sich auch noch bewegt!
Preislich war das alles in Ordnung. Ich meine für Stuttgarter Verhältnisse. Ein Bier für 3,90 Euro... Es geht, wr sind ja schließlich auf einem P!nk-Konzert und nicht im Pavillion in Böblingen!
Hier mein Statement zum Funhouse-Tour-Konzert am 18.03.2009 in der O2 Arena in Berlin.
Die Show
Das Programm war ausgewogen: Klassiker wie "Who knew"
oder "Family Portrait" waren ebenso vertreten wie die Hits ihres neuen Albums "Funhouse". Dazu gehören unter anderem "Sober" und "So whar", was im übrigen meine Favoriten der neuen Platte sind. Daneben sang sie Rock-Klassiker wie "Highway to hell", was mit ihrer Stimme einfach nochmal einen Ticken besser klang, als das Original.P!nk war bei jedem Lied sie selbst. Klar merkt man, dass sie langsam ein alter Hase im Big Biz wird, aber dennoch schafft sie es, aus 120 Minuten sehr viel herauszuholen. So hat sie nicht nur ca. 5mal ihr Kostüm gewechselt (und das in einer wahnsinns Geschwindigkeit), sondern auch mit einer Bühnenshow erster Sahne auftrumpfen können: In mehreren Metern Höhe war sie bei "Sober" Trapezkünstlerin - ohne dabei den Ton zu verlieren. Aber auch sie ist ein Mensch und daher merkte man, dass ihr die Höhe zumindest ein wenig zusetzte.
Beinahe wäre es wirklich nur bei einem weitern "Job" geblieben - bis sie dann an die Absperrung gestürzt ist und sagte "I promised" und ein paar Leute aus dem Publikum umarmte. Alles nur Show? Ich glaube nicht. Ich denke, P!nk ist eine, die auf dem Boden bleiben will. In ihren Musikvideos tut sie das ja bekanntlich nicht, was auch sehr gut ist.
An Effekten bot sie Show, im Gegensatz zu z.B. Rammstein weniger. Aber weniger kann ja auch mehr sein: So lüftete sich die Bühne, eine Art Karussell, sich nach "Highway to hell" und gab ein kurioses Bild frei: Die Bühne, bestückt mit 3 Bildschirmen, 2 Rutschen und den Bandmitgliedern passte absolut zum Alben-Thema Funhouse. Die wenigen Choreographien waren ausgewogen - aber nichts besonderes. Doch die Popqueen will ja auch nicht mit Getänzel auftrumpfen.
Etwas Rauch und Nebel, Lichteffekte waren das einzige, was "unplugged" erschien. P!nk selber stieg zweimal in die Luft und konnte dabei ohne Probleme weitersingen. Da dachte so mancher, es sei alles geplaybackt - ich dachte das nicht :)
Sehr gut war, dass ich, die ich in der vorletzten Reihe saß und von der Bühne kaum was sehen konnte, 2 Leinwände hatte, auf denen ich das Wichtigste miterleben konnte. Von dort habe ich auch die Bilder abfotografiert.
So gut das Konzert auch war - Gerade in Zeiten des Umbruchs durch den neuen amerikanischen Präsidenten Barack Obama hätte ich mir mehr von der politischen Popqueen gewünscht - wenigstens Aussagen wie "Ich bin gegen Krieg" oder ggf. eine Neufassung von "Dear Mr President". Aber vielleicht kommt das ja noch...
Die O2 Arena
Das äußerst moderne Bauwerk in Berlin-Friedrichshain ist mir von anfang an merkwürdig vorgekommen: Wir standen außen an und es war so verdammt still, obwohl mehrere tausend Leute um uns herumstanden. Da haben die Architekten gute Arbeit geleistet.
Innen sieht es fast so aus wie in einem Fussball-Station. Über 4 Etagen zieht sich der Zuschauerraum. Ganz unten am Boden sind Stehplätze. Etage 2 ist für sehr reiche Menschen reserviert. Ich saß in Etage 4, vorletzte Reihe, Sitzplatz. Es war ja einigermaßen bequem, aber ich hatte wirklich Höhenangst.
Leider war die Akkustik in dieser Höhe mehr als scheiße: Der Bass war zu laut, die Höhen ebenfalls, die Mitteltöne zu leise. Teilweise war der Sound aber so laut, dass es einem in den Ohren wehgetan hat. Wir hatten perfekte Sicht auf die Deckentechnik, was dem ganzen Konzert mindestens 3 Minuspunkte gibt (wobei hier gar keine Skala angegeben ist, der Leser ist dazu angehalten, sich diese 3 Punkte als imaginät negativ vorzustellen).
Was mich noch sehr irritierte war, dass die O2-Arena im Grunde eine riesige Litfaßsäule ist: Überall Werbung, die sich auch noch bewegt!
Preislich war das alles in Ordnung. Ich meine für Stuttgarter Verhältnisse. Ein Bier für 3,90 Euro... Es geht, wr sind ja schließlich auf einem P!nk-Konzert und nicht im Pavillion in Böblingen!
Fazit
Es hat sich definitiv gelohnt! Die Karten waren für 42 Euro zu haben, wir zahlten mit allen Gebühren beim Internetkauf schlappe 67 Euro pro Karte, aber ok. Es ist ja ein P!nk-Konzert...
Die O2-Arena an sich war von der Akkustik einfach so schlecht, dass ich mir beim nächsten Konzert wirklich überlege, dort wieder hinzugehen. Denn wenn ich Musik hören will, will ich genießen und mich nicht anstrengen.
Ich hoffe, mein Star (ich bin nämlich nur von ihr Fan) wird bald wieder in Deutschland auf Tour gehen, ggf. woanders und dann kann ich ihr vielleicht auch näher sein als Maximale Entfernung minus 1 Sitzreihe.
P!nk - Alecia - Du bist top. So richtig Ready2go!
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