Der obligatorische erste Eintrag - und ein bisschen Finanzkrise
Finanzkrise - Das ist das Wort, das seit Wochen, wenn nicht Monaten in den Medien und Köpfen kursiert. Ich habe mich ein wenig mehr mit dem Thema beschäftigt, teils freiwillig, teils unfreiwillig ;)

Angefangen hat ja alles mit dem US-amerikanischen Immobilienmarkt: Banker gewährten Menschen Kredite, deren Kreditwürdigkeit mehr als fragwürdig war und immernoch ist. Menschen, die sich von dem Geld Häuser bauten oder kauften, ohne jemals die Möglichkeit zu haben, dieses Geld jemals wieder zurückzuzahlen. Aber geht uns der amerikanische Immobilien- oder Kreditmarkt etwas an? Nicht direkt. Aber die Praxis dieser Banker führte dazu, dass die ganze Welt involviert wurde.
Es bleibt aber nicht nur bei den Banken, die direkten Kontakt zum US-Immobilienmarkt hatten: Das Finanzwesen ist ein Netzwerk, bestehend aus Gebern und Nehmern, wobei die Protagonisten oft beide Rollen spielen. So spürte und spürt man ein Kippen und schwanken, wie auf einem Schiff auf hoher See, bis schlussendlich der Leitzins in den Keller fiel (Die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt hat am Donnerstag (5. März) den Leitzins im Euro-Raum um 0,5 Prozentpunkte auf 1,5 Prozent gesenkt. Das ist der niedrigste Stand seit der Einführung des Euros im Jahr 1999. [Quelle: Märkische Allgemeine].
Somithaben wir die Finanzkrise direkt vor der Haustüre.
Im Gegenzug dazu werden Kredite teuer: Banken wollen ihr Geld nicht verlieren und bieten es nur gegen hohe Erträge an. Die Auswirkungen auf den Geldmarkt sind enorm: War vorher das "Schmiermittel der Wirtschaft" (Geld) zu genüge vorhanden, floß es also in der Volkswirtschaft oder auch den Volkswirtschaften von Institution zu Institution, so droht nun ein Einrosten, da selbiges fehlt. Geld wird gehalten - nicht nur von Banken, auch von den Bürgern. Und das nicht auf einem Konto, sondern in der eigenen Tasche. Und das genau ist the worst case: Kein Geld im Umlauf, hohe Sparneigung, sehr niedrige Investitionsneigung, da die Zukunft sehr unsicher ist und so kommt es zum Überschwappen des Geld- auf den Gütermarkt.
In Hamburg stehen die Containerhafen beinahe still. Güter lagern an Häfen und können nicht verkauft werden. Der Normalbürger merkt wahrscheinlich noch nichts davon, aber einzelne Industriezweige sind stark betroffen: Soll Opel gerettet werden? Das ist derzeit das Thema, auch bei Frau Merkel. Der Staat versucht derzeit, die Wirtschaft anzukurbeln. Die Commerzbank wurde teilverstaatlicht, der Hypo Real Estate wurden Milliarden zugeschoben.
Opel - Rettung in Sicht?
Der deutsche Autohersteller Opel steht kurz vor dem Aus, sodass nun die Kanzlerin persönlich über die Zukunft des Unternehmens diskutiert. An diesem Unternehmen hängen viele Arbeitsplätze. Aber nicht nur diese wären verloren. Was Frau Dr. Hendricks mir heute klargemacht hat: Wenn wir heute Opel "sterben" lassen, dann wird es nie wieder ein Opel geben. Diese Marke wird vom Weltmarkt verschwinden. Zwar kommen ähnliche Autos wieder auf den Markt, aber ein Stück deutscher Geschichte wprde aprupt abbrechen.
Es ist nun Sache der Regierung, zu entscheiden, was wichtiger ist und diese Entscheidung will ich den Damen und Herren an der Scheidemannstraße nicht abnehmen.
Ich persönlich spüre sie nicht, ich habe dasselbe Einkommen, wie letztes Jahr, als alles noch rosig aussah. Auch meine Kollegen, die gerne mal meckern, haben zu diesem Thema noch keinen Mucks gemacht. Unsere Branche scheint wohl sicher zu sein.
Branchen aber, wie eben der schon angesprochene Automobilmarkt, Banken, Freizeit- und Gastronomiegewerbe - sie spüren Einbrüche in Milliardenhöhe. Und Deutschland ist da noch nichtmal am schlimmsten dran. Griechenland rechnet mit einem Einbruch von 5 Milliarden Euro im Tourismus.
Da kann es den einen oder anderen verwundern, dass die Medien sich des Themas dermaßen annehmen. Und natürlich die Politik, wobei dies meiner Meinung nach in diesem Jahr der Wahl Hand in Hand geht: Wir müssen uns im Herbst wieder entscheiden. Mancher würde behaupten "für das kleinere Übel - wie immer", aber seien wir weniger pessimistisch.
Normalerweise würde ich aber behaupten, dass Medien Menschen durch Meinungen aufhetzen, unverhältnismäßig zu reagieren. Davon spüre ich aber noch nichts. Liegt es an der Abstumpfung? Tragischerweise würde ich dies verneinen. Tragisch aufgrund des kürzlich gewesenen Amoklaufs nah meiner Heimatstadt in Winnenden. Das hat die Menschen mitgenommen, abgestumpft sind wir also noch nicht vollkommen.
Bloggen ist kostenlos. durch Bloggen teilen Menschen noch mehr als früher ihre Gedanken. Aus Gedanken entstehen Ideen und Ideen sind das, was uns voranbringt. Womit ich zu meinem letzten Punkt in diesem Eintrag komme:
So stehen junge Unternehmen gerade jetzt am Anfang einer vielversprechenden Karriere, auferstanden aus Ruinen. Wer mit seinen Gedanken Ideen formt und stark und bereit dazu ist, diese umzusetzen, der wird Erfolg haben. Auch in einer so scheinbar erfolglosen Zeit wie der der Finanz- und Wirtschaftskrise.
Ich frage Euch daher: R U ready2go?

Haben wir eine Finanzkrise?
Ob wir überhaupt in einer Krise stecken, daürber haben sich vor ein paar Wochen bei Johannes B. Kerner noch Prof. Dr. Stefan Homburg (Volkswirt) und Prof. Hans-Adalbert Rürup gestritten. Mittlerweile haben die Stimmen der "Krisenverneiner" deutlich an Stärke verloren. In sämtlichen TV-Formaten wird von einer Krise gesprochen. Doch von welcher Krise?Angefangen hat ja alles mit dem US-amerikanischen Immobilienmarkt: Banker gewährten Menschen Kredite, deren Kreditwürdigkeit mehr als fragwürdig war und immernoch ist. Menschen, die sich von dem Geld Häuser bauten oder kauften, ohne jemals die Möglichkeit zu haben, dieses Geld jemals wieder zurückzuzahlen. Aber geht uns der amerikanische Immobilien- oder Kreditmarkt etwas an? Nicht direkt. Aber die Praxis dieser Banker führte dazu, dass die ganze Welt involviert wurde.
Eine Krise entsteht
Die Kredite, die US-amerikanische Banker gewährten, wurden auf dem Weltmarkt verkauft. So kauften Banken voneinander die Schulden anderer ab. Man kann auch sagen, das Risiko wurde auf mehrere Schultern verteilt (so Frau Dr. Barbara Hendricks, seit 1994 als SPD-Abgeordnete für den Kreis Kleve im Bundestag), ohne dass die Besitzer dieser Schultern allerding von ihrem erworbenen Risiko wussten. So wankten Banken wie die Hypo Real Estate zu Beginn des Jahres stark in ihren Fundamenten, sodass sogar über Enteignung oder Insolvenz nachgedacht werden muss.Es bleibt aber nicht nur bei den Banken, die direkten Kontakt zum US-Immobilienmarkt hatten: Das Finanzwesen ist ein Netzwerk, bestehend aus Gebern und Nehmern, wobei die Protagonisten oft beide Rollen spielen. So spürte und spürt man ein Kippen und schwanken, wie auf einem Schiff auf hoher See, bis schlussendlich der Leitzins in den Keller fiel (Die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt hat am Donnerstag (5. März) den Leitzins im Euro-Raum um 0,5 Prozentpunkte auf 1,5 Prozent gesenkt. Das ist der niedrigste Stand seit der Einführung des Euros im Jahr 1999. [Quelle: Märkische Allgemeine].
Somithaben wir die Finanzkrise direkt vor der Haustüre.
Makroökonomie für Anfänger - Der Geldmarkt beeinflusst den Gütermarkt
Banken bieten nun nur noch wenige Zinsen an, wenn man Geld sparen will. Ein Beispiel wäre hier die norisbank, bei der ich mich über Tagesgeldkonten informiert habe. Ende letzten Jahres gab die Deutsche Bank-Tochter noch stattliche 4,75% aufs Tagesgeldkonto. Inzwischen sind es noch "magere" 3,25%. Jedoch kann man das fast als "ehrlich" bezeichnen, denn Banken, die in dieser Zeit exorbitante Zinssätze von 8 bis 9% anbieten, wollen nur schnell an Geld kommen, da sonst die Insolvenz droht. Die Sparer werden es schwierig haben, die versprochenen Zinsen auch wirklich zu bekommen.Im Gegenzug dazu werden Kredite teuer: Banken wollen ihr Geld nicht verlieren und bieten es nur gegen hohe Erträge an. Die Auswirkungen auf den Geldmarkt sind enorm: War vorher das "Schmiermittel der Wirtschaft" (Geld) zu genüge vorhanden, floß es also in der Volkswirtschaft oder auch den Volkswirtschaften von Institution zu Institution, so droht nun ein Einrosten, da selbiges fehlt. Geld wird gehalten - nicht nur von Banken, auch von den Bürgern. Und das nicht auf einem Konto, sondern in der eigenen Tasche. Und das genau ist the worst case: Kein Geld im Umlauf, hohe Sparneigung, sehr niedrige Investitionsneigung, da die Zukunft sehr unsicher ist und so kommt es zum Überschwappen des Geld- auf den Gütermarkt.
Deutschland - Der Exportweltmeister bleibt auf seinen Produkten sitzen
Ein Land wie Deutschland, eine Industrienation, die einen Nettoexport gegenüber großer Importeure (Groß-Britannien, USA, China) von im Durchschnitt 20 Milliarden Euro hat [Quelle: Deutsche Bundesbank], leidet vor allem unter den Konsequenzen der Globalisierung: Wir liefern an andere Nationen Waren und Dienstleistungen, die aber nur dann abgenommen werden, wenn die Importeure liquide und willig genug sind, diese auch zu bezahlen. Allerdings wurden die Regierungen der einzelnen Nationen sehr patriotisch: "Franzosen, kauft französische Waren". Nicht anders in Deutschland.In Hamburg stehen die Containerhafen beinahe still. Güter lagern an Häfen und können nicht verkauft werden. Der Normalbürger merkt wahrscheinlich noch nichts davon, aber einzelne Industriezweige sind stark betroffen: Soll Opel gerettet werden? Das ist derzeit das Thema, auch bei Frau Merkel. Der Staat versucht derzeit, die Wirtschaft anzukurbeln. Die Commerzbank wurde teilverstaatlicht, der Hypo Real Estate wurden Milliarden zugeschoben.
Opel - Rettung in Sicht?
Der deutsche Autohersteller Opel steht kurz vor dem Aus, sodass nun die Kanzlerin persönlich über die Zukunft des Unternehmens diskutiert. An diesem Unternehmen hängen viele Arbeitsplätze. Aber nicht nur diese wären verloren. Was Frau Dr. Hendricks mir heute klargemacht hat: Wenn wir heute Opel "sterben" lassen, dann wird es nie wieder ein Opel geben. Diese Marke wird vom Weltmarkt verschwinden. Zwar kommen ähnliche Autos wieder auf den Markt, aber ein Stück deutscher Geschichte wprde aprupt abbrechen.Es ist nun Sache der Regierung, zu entscheiden, was wichtiger ist und diese Entscheidung will ich den Damen und Herren an der Scheidemannstraße nicht abnehmen.
Medien und Mittelstand
Wer spürt denn nun die (ich denke, wir sind soweit, es so zu benennen) Wirtschaftskrise? Und wenn, wie kann man diese Menschen unterstützen?Ich persönlich spüre sie nicht, ich habe dasselbe Einkommen, wie letztes Jahr, als alles noch rosig aussah. Auch meine Kollegen, die gerne mal meckern, haben zu diesem Thema noch keinen Mucks gemacht. Unsere Branche scheint wohl sicher zu sein.
Branchen aber, wie eben der schon angesprochene Automobilmarkt, Banken, Freizeit- und Gastronomiegewerbe - sie spüren Einbrüche in Milliardenhöhe. Und Deutschland ist da noch nichtmal am schlimmsten dran. Griechenland rechnet mit einem Einbruch von 5 Milliarden Euro im Tourismus.
Da kann es den einen oder anderen verwundern, dass die Medien sich des Themas dermaßen annehmen. Und natürlich die Politik, wobei dies meiner Meinung nach in diesem Jahr der Wahl Hand in Hand geht: Wir müssen uns im Herbst wieder entscheiden. Mancher würde behaupten "für das kleinere Übel - wie immer", aber seien wir weniger pessimistisch.
Normalerweise würde ich aber behaupten, dass Medien Menschen durch Meinungen aufhetzen, unverhältnismäßig zu reagieren. Davon spüre ich aber noch nichts. Liegt es an der Abstumpfung? Tragischerweise würde ich dies verneinen. Tragisch aufgrund des kürzlich gewesenen Amoklaufs nah meiner Heimatstadt in Winnenden. Das hat die Menschen mitgenommen, abgestumpft sind wir also noch nicht vollkommen.
Meine persönliche Finanzkrise
Ich merke, wie schon gesagt, die Finanzkrise noch nicht. Aber ich bin Studentin, mein Leben besteht aus wenigen finanziellen Mitteln und so muss ich schauen, wie ich günstig durchs Leben komme. In einem Internetunternehmen zu arbeiten hat den Vorteil, dass man sich recht bald eine gewisse Medienkompetenz zulegt: So habe ich viel mit Blogs zu tun und auch das Twittern, das mir noch immer sehr suspekt ist, ist nicht an mir vorbeigezogen. Und so komme ich nun dazu, zu bloggen.Bloggen ist kostenlos. durch Bloggen teilen Menschen noch mehr als früher ihre Gedanken. Aus Gedanken entstehen Ideen und Ideen sind das, was uns voranbringt. Womit ich zu meinem letzten Punkt in diesem Eintrag komme:
Jede Situation bietet eine Chance
Es gibt in jeder Krise vereinzelt Menschen, die darin eine Chance sehen. Im einfachsten Fall ist das die Notdurft, die den Menschen dazu getrieben hat, Klohäuschen zu errichten - benutzbar natürlich gegen Geld.So stehen junge Unternehmen gerade jetzt am Anfang einer vielversprechenden Karriere, auferstanden aus Ruinen. Wer mit seinen Gedanken Ideen formt und stark und bereit dazu ist, diese umzusetzen, der wird Erfolg haben. Auch in einer so scheinbar erfolglosen Zeit wie der der Finanz- und Wirtschaftskrise.
Ich frage Euch daher: R U ready2go?
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